Hat funktioniert …

… das mit dem Polieren. Es ist schon echt verblüffend, wie 25 Jahre alter Edelstahl nach einem Tag Elektropolieren aussieht. Ich muß zugeben, das lief echt besser als erwartet. Wenn man noch erheblich mehr Zeit aufwendet, kriegt man sicher auch die letzten Kratzer noch wegpoliert…

Gestern morgen war ich nochmal im Shop und habe spaßeshalber nach so einem „polishing block“ gefragt, und war nach den bisherigen Erfahrungen anschließend total verdutzt, daß sie tatsächlich wußten was ich meinte und sogar ein Dutzend davon im Regal liegen hatten. Im Gegensatz zu dem von Hein verwendeten, konnte man  bei denen auch noch problemlos die Aufschrift erkennen und ein bischen googeln später wußte ich immerhin, was ich da nun eigentlich vor mir liegen hatte.

Festes Poliermittel, Polierpaste und Fächerscheibe zum polieren. Die Tube hatte ich hier im Shop gefunden und war witzigerweise, trotz des englisch klingenden Namens, ausschließlich in Deutsch beschriftet.

Also haben wir den gestrigen Tag ebenfalls in luftiger Höhe verbracht. Simon mit Lappen und Edelstahlputzpaste in den mit der Maschine nicht erreichbaren Ecken, und ich habe mit Flex und Polierscheibe die Flächen poliert, die er am Tag zuvor schon mit der Extrafein-Schleifscheibe bearbeitet hatte. Wie gesagt: Das Ergebnis war durchaus überzeugend.

Aus zwei Metern Entfernung fällt es inzwischen immerhin schon schwer, den Unterschied zwischen den alten und neuen VA-Teilen zu sehen. Für einen ersten Versuch, gar nicht so schlecht 🙂

Die beiden Spezis waren gestern hingegen nicht aufgetaucht. Um kurz vor vier kam dann  Andries vorbei und teilte mir mit, daß Nachts bei Hein eingebrochen worden war und er den Tag statt mit Arbeit mit Behördenkram und Papierkrieg verbracht hatte. Auch toll.

Heute waren sie dann wieder hier. Nach ein bischen  weiterer Schweißerei und noch mehr Polieren waren wir kurz nach Mittag immerhin so weit, daß die bis dahin fertigen Teile an den Geräteträger angebraten werden, und noch ein paar lange Pilot-Drähte für die künftig da einzuziehenden Kabel durch die ganze Struktur gefädelt werden konnten. Momentan sind die Teile zwar erstmal nur geheftet, aber wenigstens  habe ich heute gefühlt den ersten Freitag seit Wochen erlebt, an dem es wenigstens so aussah, als sei in der Woche mal was fertig geworden.

Aufnahme für die neue Solarzelle und neuer Mast für den zweiten Windgenerator an Backbord

Irgendwann zwischendurch habe ich dann auch meine Ankerwinde weiter verdrahtet. Die neulich erstandene Fernbedienung hatte ich samt Controlbox erstmal auf dem Tisch soweit verkabelt, nur um dann hinterher festzustellen: Macht garnix! Die Fernbedienung ließ sich auch nach 12 Stunden am Ladegerät nicht einschalten und stellte sich tot 🙁

Offenbar hat DHL oder die Post oder wer auch immer das vorletzte Paket hier in den Fingern gehabt hat, das wohl doch nicht sonderlich zärtlich behandelt. Jedenfalls stellte ich nach dem Aufschrauben der Fernbedienung fest, daß es den internen, nur aufgeklebten, LiPo-Akku losgejackelt und von den Kontakten getrennt hatte. Drei Minuten später war das Ding wieder zusammengeschraubt und verhielt sich so, wie es das laut Anleitung tun sollte.

Finde den Fehler!

Eigentlich hatte ich ja gestern mit Lamm-Goulasch geliebäugelt, aber dann doch nochmal umdisponiert auf sowas wie mein neulich so gelungenes Sesam-Huhn mit PakChoi. Nur ohne Huhn, Sesam und PakChoi, sondern stattdessen mit Lamm, Cashews und Rosenkohl. Dazu keine Knödel, sondern CousCous und ein ziemlich gelungenes Curry. Das war vorzüglich und angenehm scharf, und hat auch für heute nochmal gereicht 🙂

Nachtrag:

Gerade komme ich von der Beachbar zurück. Nachdem die Woche über „Livemusic mit Priscilla“ für heute Abend am schwarzen Brett angekündigt worden war, habe ich mir das trotz Rückenschmerzen mal gegeben und auch wenn es eine bessere Karaoke-Vorstellung war: Priscilla konnte im Vergleich zu der Dolly-Parton-Imitation vom letzten Jahr tatsächlich singen.

Der Focus der meisten Anwesenden schien allerdings mehr auf Gegrilltem und Flüssig-Nahrung zu liegen, und nachdem Kirsten nach diversen inhalierten Tequilas alle am Tisch anwesenden auch noch zum gemeinschaftlichen Tanzen aufforderte, habe ich zugesehen, daß ich Land gewinne 🙂