Archiv der Kategorie: Fun

Musik zum Wochenende

Der Winter ist da! Zumindest legen die derzeitigen Temperaturen diesen Schluß nahe. Bei den nächtlichen Werten ist zwar durchaus erfahrungsgemäß noch Luft nach unten, mit 17°C ist es inzwischen Abends aber kühl genug, den Heizlüfter zu reaktivieren und nicht mehr barfuß rumzusitzen. Gelegentliche Ausreißer nach oben sind allerdings  nicht ausgeschlossen, so hat uns der Donnerstag nochmal nette 33°C tagsüber beschert. Sei’s drum.

Ebenfalls am  Donnerstag schwamm dann in einiger  Entfernung das da vorbei. Sah irgendwie seltsam aus, und  beim näherkommen sah es  irgendwie immer  mehr nach Krokodil aus.

Letzten Endes erwies sich das ominöse Treibgut allerdings  dann doch nur als komisch gemusterte Decke, die wohl irgendwo über Bord gegangen war :-)

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Ostersegeln am Indischen Ozean

Gelukkige Paasfees!

Gerade war gefühlt erst Weihnachten, ist Ostern nun auch schon wieder fast vorbei, wie man am obigen Bild unschwer erkennen kann. Hier im Yachtclub war in den letzten 2 Tagen, trotz Lockdown, der Bär los, sozusagen.  Jede Menge Aktivität von Eiersuchen für die Kids auf dem Gelände, bis zu kleinen Regatten im Hafen, Baden und Grillen am Strand und dergleichen spätsommerliche Unternehmungen mehr.

Und da es, nach den mistig-kühlen Regentagen zu Beginn der Woche, inzwischen nochmal ganz angenehm temperiert und passend bewindet war, habe auch ich meine Dinghy-Segel wieder hervorgekramt, und den Sonntag auf dem Wasser verbracht. Ostersegeln am Indischen Ozean weiterlesen

Le Roi est mort …

Zululand trägt dieser Tage Trauer: King Goodwill Zwelithini,  seit immerhin 1971 regierender König der Zulu, starb diese Woche mit knapp 73 Jahren an oder jedenfalls mit Covid19. Er hinterläßt 6 Frauen und 28 Kinder. Im Club ist, ebenso wie sonst im Lande, halbmast geflaggt und das Leben verlief diese Woche ein klein wenig gedämpfter als sonst üblich.

Die Woche war ohnehin irgendwie ziemlich durchwachsen. War es bis Mittwoch noch verhältnismäßig warm gewesen, wurde der Donnerstag von kühlem, windigen Wetter geprägt und alles deutet darauf hin, daß der hiesige Sommer sich allmählich seinem Ende nähert. Jedenfalls war gestern der erste Abend seit einer gefühlten Ewigkeit, an dem in mir der Wunsch aufkam, zum abendlichen Rumsitzen im Cockpit ein T-Shirt überzuziehen. Nur noch 26°, brrr…

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Tag am Meer

Manchmal bin ich doch ganz froh, daß ich meine Tage nicht in Deutschland verbringen muß, wenn ich mir die Berichte über das Schneechaos mit Ansage „zuhause“,  im südlichen Niedersachsen, so ansehe. Sonntag war es hier, nachdem es die ganze Woche mit recht angenehmen Temperaturen um die 30°C und nicht allzuviel Wind irgendwie sommerlich zuging, fast windstill und da vor einer Woche die Maßnahmen im hiesigen Lockdown wieder gelockert wurden und nun auch die Strände wieder geöffnet sind, haben wir den Tag genutzt, um mal nachzusehen, ob der Ozean nach all dieser seit fast zehn Monaten andauernden Lockdownerei immer noch da ist.

Ist er! Erste Überraschung bei der Anfahrt zum benachbarten Alkantstrand: Eine Straßensperre mit einem halben Dutzend Wachleuten, die peinlich genau jedes ankommende Fahrzeug (und das waren eine ganze Menge) auf mitgebrachten Alkohol durchsuchten, was diverse der potentiellen Strandbesucher gleich wieder zur Umkehr bewog, bevor sie das Meer auch nur sehen konnten. Bei uns war nix zu bemäkeln, also durften wir ungehindert passieren. Der Parkplatz am Alkantstrand war einigermaßen gut gefüllt, und auch auf den umliegenden Flächen standen Autos rum, wurde gebraait und gepicknickt, aber angesichts des Umstandes, daß dies quasi das erste Wochenende nach Monaten der Sperrung war, an dem die Strände überhaupt zugänglich waren, verlief sich die Menge der Besucher doch ziemlich. Social distancing war jedenfalls kein Problem.

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Lockdown, Tag 271

in der Tat, ein Dreiviertel Jahr lang befindet sich Südafrika jetzt inzwischen im Lockdown-Status. Seit am Freitag bekannt gegeben wurde, daß die neue Corona-Virus-Variante V501.02 nicht nur in Großbritannien und Australien auftritt, sondern wohl auch für den größten Teil des ziemlich rasanten Anstiegs der „zweiten Welle“ hierzulande verantwortlich ist und deutlich infektiöser zu sein scheint, als das ursprüngliche SARS COV-2 Virus, das die Welt seit Jahresbeginn im Griff hat, war’s das (allerdings auf Erlaß der Bundesregierung hin) erstmal mit der wiedergewonnenen Reisefreiheit. Bis (vorläufig) 6. Januar geht flugtechnisch zwischen Südafrika und Deutschland gar nichts. Und aus der Erfahrung des letzten Mals heraus würde ich die Prognose wagen, daß darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Nur gut, daß ich ohnehin nicht gerade verreisen wollte. Auf dem Landweg ist es hier derzeit noch ein wenig offener, auch wenn die Corona-Bürokratie an der Grenze zwischen Swasiland und RSA bei meiner Rückkehr schon leicht paranoide Züge annahm: Trotz vorgelegtem (negativem) Covid-Test, hangelt man sich bei der Reise in jede Richtung durch einen Wust von auszufüllenden Covid-Formularen, wird mindestens 2x Fiebergemessen und zusätzlich noch mit einer Infrarot-Kamera gescannt. Nachdem ich Maureen wieder nach Mbabane gebracht. und gestern auf dem Rückweg die Grenze zwischen Lavumisa und Golela passiert habe, lag die Außentemperatur trotz überwiegend bedecktem Himmel in dem Bereich von Big Bend bis Lavumisa bei um die 39°C.

Harley-Country vom feinsten: Kilometerweit schnurgerade, gut ausgebaute Straßen ohne auch nur den Ansatz einer Kurve bis zum Horizont. Nur ein bischen sehr warm ist es :-) (Sorry, ist nur ein Handy-Bild durch die Windschutzscheibe)

Möchte gar nicht wissen, wie viele Reisende da von vornherein überhöhte Temperatur haben, wenn sie an der Grenze im Gebäude der Gesundheitsbehörde aufschlagen. Meine lag jedenfalls, trotz immer noch einigermaßen funktionierender Klimaanlage im Sharan, auch schon bei 37°C und war somit schon grenzwertig … Lockdown, Tag 271 weiterlesen