Archiv der Kategorie: Ausrüstung

Lockdown, Tag 194

Die Ausfallserie hier nimmt irgendwie kein Ende: Hatte es letzte Woche meine Backbord-Druckwasserpumpe nach nur 1 1/2 Jahren im Einsatz endgültig zerlegt und eine spontane Ersatzbeschaffung erfordert, war diese Woche das Radio an der Reihe. Vor knapp fünf Jahren mitgebracht und hier eingebaut, war dieses Fusion AV700i so ziemlich das teuerste „Autoradio“, das ich in meinem Leben bis dato gekauft hatte. Zugegeben, das Ding ist gut, hat einen prima Sound selbst mit den Einfach-Lautsprechern an Bord, und läßt sich mit der entsprechenden App über iphone/ipad und Android-Handies, sowie über den NMEA2000-Anschluß auch über die vernetzten Garmin-Plotter bedienen, was einer der Hauptgründe war, überhaupt soviel Geld auszugeben.

Seit gestern Morgen ist es tot. Vorgestern abend noch ganz normal ausgeschaltet wie jeden Abend, tut es seit Montag keinen Mucks mehr. Spannung kommt an, Sicherung ist ok, nur einschalten mag es sich nicht mehr. Echt toll …  Lockdown, Tag 194 weiterlesen

Lockdown, Tag 172

Aufreger der Woche:

Da ich mich seit geraumer Zeit irgendwie ja so ganz leicht außerhalb der Reichweite des Kabelnetzes von Vodafone Deutschland aufhalte, mein normal permanent laufender PC zuhause inzwischen auch die Grätsche gemacht hatte und nicht mehr erreichbar ist, und Sara als verbliebene Nutzerin des häuslichen Internet-Anschlusses kürzlich ausgezogen war, hatte ich meinen aus dem ehemaligen Kabelanschluß hervorgegangenen Vodafone-Telefon- und Internet-Anschluß endlich gekündigt. Es hat diverse mails erfordert, bis sie schließlich akzeptiert hatten, daß es mir Ernst war und mangels Nutzungsmöglichkeit tatsächlich keinen wie auch immer gearteten Nachfolge-Anschluß haben wollte, aber immerhin:

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Lockdown, Tag 167

Life goes on, so to speak. Die aufgepeitschte Lage im „wer hat die schöneren Haare„-Scenario hat sich etwas beruhigt, nachdem es eine öffentliche Entschuldigung der Konzernleitung gab und sämtliche Produkte des betreffenden Herstellers aus den Regalen genommen wurden, niemand wurde gelyncht, soweit bekannt, und mit ein bischen Glück, kann ich meine Tabletten doch noch da kaufen.

In der Zwischenzeit ist ein Streit in der Politik darüber entbrannt, ob man es noch als „gemäßigten Aufruf zum Protest“ werten kann, wenn ein Parteichef seine Anhänger mit dem Schlachtruf „Clicks must fall!“ zur landesweiten Blockade und Besetzung von 1400 Drogerien auffordert. Im Zuge dieser Aktion wurden nämlich diverse davon demoliert, und zwei durch Molotow-Cocktails abgefackelt. Eine ernstzunehmende Distanzierung dazu, gab es vom aufrufenden EFF-Vorsitzenden Julius Malema allerdings nicht. Ein haariges Thema, sozusagen.

Von einer anderen Front gibt es auch seltsames zu berichten: Meine Lockdown, Tag 167 weiterlesen

Lockdown, Tag 160

Damit das hier nicht den Eindruck erweckt, ich würde neuerdings nur noch rummeckern: Nein, hin und wieder erlebe  ich her auch Tage, an denen tatsächlich mal was funktioniert. Heute zum Beispiel war so einer.

Angefangen damit, daß ich erst kurz vor acht und ziemlich ausgeschlafen aufwachte ohne daß mir mal irgend etwas weh tat, und dabei in einen strahlend blauen Himmel blickte, war es bereits um die Uhrzeit angenehm warm und staubtrocken. Zwei Scheiben Toast zum Frühstück verhaftet, und als nächstes wurde (endlich) die Waschmaschine angeschmissen. Just in Time, sozusagen, denn mein Vorrat an sauberen Shirts und  Slips endete genau heute morgen.

Kurz nach halb neun stand John vor dem Boot, ein strahlendes Grinsen im Gesicht, wünschte mir Lockdown, Tag 160 weiterlesen

Lockdown, Tag 159

Die aktuelle Woche fing genau so an, wie die letzte endete: Mit Kälte, Regen, und irgendwas ging kaputt. Wenn das noch lange so weitergeht, verfalle ich auch noch in Depressionen. Irgendwie klappt hier momentan aber auch wirklich garnichts auf Anhieb. :motz:

Nach einer echt üblen Nacht bin ich kurz vor vier aufgestanden, weil ich eh nicht mehr schlafen konnte, habe eine Schüssel Cornflakes inhaliert und die Zeitung gelesen, und das nächste was mir auffiel war, daß es von der großen Dachluke auf  die Polster der Salonsitzbank neben mir tropfte. Immer wieder toll. Es regnete vor sich hin, ich hatte nicht die geringste Lust, morgens um vier auf dem Vordeck rumzuturnen und womöglich die Dichtung zu reinigen, also habe ich eine Schüssel untergestellt und Lockdown, Tag 159 weiterlesen