Die große Leere …

Irgendwie war heute alles am Ende. Angefangen damit, daß mir mitten beim Zeitungsdownload sechs Tage vor Monatsende bereits das Datenvolumen ausging, war 10 Minuten später beim Abwaschen auch noch der zweite Wassertank leer. Nachdem ich beide Tanks wieder aufgefüllt und meine letzte vorhandene Zigarette verquarzt hatte, wollte ich mich auf den Weg zur Mall machen, um neues Datenvolumen und Zigaretten erstehen; prompt stellte sich das Auto tot, weil Batterie entladen. Dreißig Minuten am Ladegerät und 10Ah später sprang es zumindest wieder problemlos an, nur um mich beim einbiegen auf die Hauptstraße unvermittelt anzupingen „Tanken! JETZT!“  Grmbl …

Nachdem das alles erledigt war und ich wieder unter meinen Carport einbog, erblickte ich die positive Überraschung des Tages:

Hayden und Kirsten (Schreuder Jr.) waren dabei, den GKF-Teil der Badeplattform zu montieren. Zwar noch ohne die Antislip-Struktur, die wird als „Matte“ später nur noch auflaminiert, aber 188 Schrauben* später macht das Ding auf jeden Fall schon einen ganz brauchbaren und soliden Eindruck. Platz genug ist jedenfalls darauf, wie ich später bei meinem ersten Sundowner in der neuen Chillout-Zone feststellte. 🙂

* Die 188 Schrauben hatten sie übrigens alle wieder ausgebohrt und die damit zu großen Löcher mit Epoxy gefüllt, weil die Senkkopf-Schrauben auch im zweiten Anlauf nicht vernünftig fest geworden waren 🙂 Nun sind sie eben alle durchgesteckt und von unten gekontert. Außenrum sitzen Pilzkopf-Inbusschrauben, die wohl auch nachher sichtbar sind. Damit kann ich leben.

Heckterasse mit Kaffee zum Sonnenuntergang eingeweiht

Andries und Hein sind die Woche über irgendwo auswärts unterwegs, die anderen drei Spezis waren allein da. Für das vorgelegte Arbeitstempo ist es definitiv von Vorteil, wenn zumindest einer der beiden vorgenannten dabei ist. Mit drei Mann haben sie heute den ganzen Tag damit verbracht, zwei Abweiserbügel für den Ankerbeschlag zu basteln.

da juckt es mir als Ex-Arbeitgeber doch in den Fingern, sie mit irgendwas schwerem zu bewerfen…

Abgesehen davon, daß ich eigentlich runde, und nicht eckige U-Bügel haben wollte („das geht nicht, wir haben keine Biegemaschine“ :-?), haben sie die beiden Dinger aus dem Rest der 5mm-Panzerplatte zusammengebraten. Auf jeden Fall sind die jetzt wohl, so denn die Schweißnähte halten, stabil genug, um Thelxinoe daran notfalls abschleppen zu können …

Kann vermutlich auch als Rammsporn dienen. (Nein, ist noch nicht fertig. Bisher sind sie nur geschweißt, aber nicht poliert)

Nachdem Hayden und Kirsten verrichteter Dinge abgezogen waren, wollte ich mein Hecklicht montieren, jetzt wo ich in dem Bereich wieder stabilen Boden unter den Füßen habe: Dafür hatte ich ja neulich in eine von Hein vorbereitete VA-Platte ein paar passende Bohrungen appliziert: Diese Lampen sind wie erwähnt, nur mit einer einzelnen Schraube fest, die mit einer Art Messingdübel in einem 6.5mm-Loch sitzen muß, auf die andere Seite gehört ein 6mm-Loch, in dem sich dann ein kleiner Plastikstutzen verklemmt. Fisselige Sache, aber funktioniert irgendwie.

Dummerweise hatte Hein das Blech dann trotz meiner expliziten „oben/hinten!“-Markierung verkehrt herum an den Geräteträger geschweißt, wie mir vorhin auffiel. Mutmaßlich, weil derTräger beim Schweißen ja auf dem Kopf lag :wall:. Nun ja, ist nur ein Hecklicht, das lediglich nach hinten scheinen muß. Nun sitzt es halt über Kopf eingebaut. Ich hoffe, es läuft deswegen nicht irgendwann voll …

Zu Essen gab es heute: Fischbrötchen. Da ich nun schon mal in der Mall war, habe ich mir von Checker’s ein paar frittierte Calamari-Strips und ein Hake-Filet mitgebracht, das zuhause nochmal kurz in die Microwelle gesteckt und auf ein Brötchen drapiert. Auch mal ganz lecker, auch wenn ich keine Remoulade mehr hatte.