Vorbereitung auf den Rückflug

Kein glorreiches Sonnenuntergangsfoto heute. Zumindest das Wetter macht mir den Abschied momentan nicht sonderlich schwer, auch wenn Andi gestern per Whatsapp heimatliche Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt angedroht hatte.

Hier hat es den ganzen Tag ausgesehen, als würde es jeden Moment anfangen zu schütten, was es dann um 17h auch getan hat, einhergehend mit ziemlich viel spontan aufkommendem Wind. Die Montag kurzfristig eingeplante Mittwochs-Regatta mit Kirsten fiel somit buchstäblich ins Wasser. Egal, hab derweil mein Geraffel soweit zusammengepackt, Taxi ist für 12h morgen bestellt und obwohl es mir im Verlauf des Abends auch im dritten Anlauf nicht gelungen ist, online bei AirFrance einzuchecken, bin ich guter Hoffnung, morgen  wieder  auf dem Weg nach Hause zu sein.

Irgendwie hatte ich mich bei meinem Erstversorgungs-Einkauf wohl leicht in der Menge oder in meinem Appetit verschätzt, jedenfalls habe ich noch reichlich Kram für ein opulentes Frühstück vor der Abfahrt übrig und werde wohl etliches entsorgen müssen, was mir ja nun eigentlich komplett gegen den Strich geht.

Überhaupt ist Essen im Verlauf dieser 2 Wochen Urlaubs eigentlich eher absolute Nebensache gewesen. Außer den beiden Braii-Abenden habe ich eigentlich nur zweimal gekocht, bin einmal Fisch essen gegangen als ich ohnehin in der Mall war, und habe ansonsten von Cornflakes, Obst und belegten Broten gelebt. Von meinem eingekauften Sixpack Windhoek sind immer noch drei Flaschen über und die Flasche Rotwein habe ich nichtmal aufgemacht, weil mir irgendwie die ganze Zeit über nicht danach war. Watt sparsam.

Dafür habe ich allerdings rund 120 Tassen Tee und Kaffee sowie diverse Liter Fruchtsaftschorle und Milch vernichtet. Und nachdem ich Mitte der ersten Woche entgegen meiner früheren Bedenken begonnen hatte, meinen Kaffee/Tee mit Leitungswasser zu kochen, haben auch die anfangs eingekauften 3x5L Wasserflaschen für zwei Wochen Eiswürfel und Sodastream-Mineralwasser ausgereicht.

Alles in Allem also ein eher genügsamer Urlaub. Mangels Miewagen war ich nicht sonderlich beweglich und habe, so wie ursprünglich mal gedacht, tatsächlich überwiegend in der Sonne gesessen und eigentlich wenig getan außer zu lesen, vor mich hin zu grübeln und dem Treiben im Hafen zuzusehen. Somit ergaben sich wenige Gelegenheiten, Geld auszugeben. Selbst inklusive der beiden Taxifahrten von Durban hierher und morgen wieder zurück, war der gesamte Urlaub wohl eine Angelegenheit im locker noch dreistelligen Euro-Bereich. Hab schon teurere Ferien gemacht 🙂

So, inzwischen hat sich der Regen zu einem wilden Gewitter ausgewachsen, um mich rum blitzt und rumpelt es beeindruckend, also stelle ich den Beitrag lieber erstmal online, bevor es noch das Strom- und/oder Handynetz niederreißt.

Zu allem Überfluß mußte ich gerade feststellen, daß auch mein Süßstoff alle ist. Somit gibt es für den kläglichen Rest des Urlaubs nur noch ungesüßten Tee/Kaffee, oder ich müßte tatsächlich doch noch ein Bier aufmachen. Drama pur. Wird echt Zeit, daß ich hier wegkomme.

 

2 Gedanken zu „Vorbereitung auf den Rückflug“

    1. Da mich sowohl Sara als auch Andy darauf angesprochen hatten, daß die Kommentarfunktion wohl nicht funktioniert, habe ich das eben mal getestet:
      Man muß sich (einmalig mit Nickname oder Name und email-Adresse) registrieren und kann dann auch einen Kommentar hinterlassen. Ich hatte vorhin mit der aktuellen Firefox-Version (57.0, 64bit) allerdings auch das Problem, daß er beim „jetzt registrieren“-Versuch schlicht hängenblieb. Mit Edge oder IE funktionierte es hingegen, auch wenn da die Meldung kam „… kann nicht in einem Frame gestartet werden“. Dann einfach stattdessen in einem neuen Fenster öffnen und es geht.

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