Archiv der Kategorie: Logbuch

Badeverbot!

Seit ich diesen anderthalb Meter langen Fisch auf der Badeplattform liegen hatte, war ich ehrlich gesagt ohnehin schon nicht mehr im Wasser, weil ja auch Winter und das Wasser deutlich zu kalt wurde, aber inzwischen gibt es eine offizielle Warnung und ein absolutes Badeverbot im und um den Hafen von Seiten der Clubleitung:

Dear Members
Until further notice please be advised that due to a crocodile or two in the area, NO SWIMMING is allowed around the Zululand Yacht Club, Ski Boat Club, Pelican Island, Canal or Small Craft Harbour. Ezemvelo are at present trying to catch the crocodile/s. 🐊🐊
Regards
Exco
 
Das ist ungefähr 250m Luftlinie von meinem Liegeplatz entfernt  in Wurfweite von Peters ehemaligem Liegeplatz in TuziGazi 😎 Links knapp außerhalb des Bildes ist das Café Cubana, vor dem normalerweise bei sonnigem Wetter immer irgendwelche Kids rumplanschen …
(c) Zululand Observer

Also auch wenn der Sommer mit Macht heraufdräut und die Temperaturen steigen: Keine Badefreuden im Hafen, bis die geschuppten Gesellen geschnappt und deportiert wurden. Badeverbot! weiterlesen

Zurück in den Alltag!

Auch, wenn ich bis zum Schluss noch nicht wirklich sicher war, daß ich am Freitag problemlos wieder „nach Hause“ fliegen könnte oder mir womöglich bis dahin eine der beteiligten Regierungen wegen Corona noch dazwischengrätscht und die Grenzen dicht macht: Zumindest unter kulinarischen Aspekten war mein Heimaturlaub ein voller Erfolg 🙂

Ich habe Hirschkeule und Gänsebraten mit der Familie genossen, Grünkohl mit Freunden, war mit ihnen beim Griechen, habe meine Thai-Spezis vor ihrer Winterpause noch um eine leckere gebratene Ente erleichtert, und schließlich  gab es Pellkartoffeln mit Heringsfilets in Dill-Sahnesauce und zu guter Letzt meine geliebten Lammlachse als Goulasch. Lauter lokale Leckerlis, auf die ich „in der Fremde“ eine ganze Zeit lang Zurück in den Alltag! weiterlesen

Urlaubsfreuden

Nachdem ich am Freitag knapp zu spät dafür gewesen war, hatte ich am Montag nach meiner Ankunft und drei Tagen selbst auferlegter Quarantäne den obligatorischen PCR-Test beim Hausarzt absolviert, und einen Tag später gab es erwartungsgemäß ein negatives Ergebnis. Nachdem ich das Ding eingescannt und ans örtliche Gesundheitsamt geschickt hatte, war’s das dann auch mit der Quarantäne.

Der erste Ausflug führte zu meinem favorisierten Thai-Imbiss in Halle, um nach Jahren der Zwangs-Abstinenz endlich mal wieder eine Portion anständige Ente mit Nudeln zu ergattern, der zweite zum Baumarkt vor Ort, um einen Besen und ein bischen anderen Kleinkram einzukaufen, um dann hier wieder für ein wenig Ordnung zu sorgen. Die neue Küche ist ist derweil sozusagen im Rohbau aufgestellt, und nachdem heute auch die nachgeorderten Füße eingetrudelt sind um das Ganze halbwegs waagerecht aufstellen zu können, kann es auch damit nun weiter gehen. Urlaubsfreuden weiterlesen

Landgang

Moin!

sodele, inzwischen habe ich es, nach kaum 30 Stunden unterwegs, tatsächlich bis in meine (bis auf mein Arbeitszimmer und ein übergebliebenes Sofa ziemlich leergeräumte) Wohnung geschafft. Irgendwie bin ich doch ganz froh, daß ich derlei Fliegereien nicht beruflich machen muß. Mehr als einmal im Jahr brauche ich das echt nicht. Der Flug war allerdings auch definitiv einer der seltsameren in  meiner Flugkarierre. Eigentlich hatte ich befürchtet, daß die Flieger voll ausgebucht sein würden, nachdem internationale Flüge von und nach Südafrika seit einer Woche wieder erlaubt sind, aber Pustekuchen.

Der Flieger  von Durban nach Johannesburg war noch ungefähr halb voll, der Flughafen O.R.Tambo im Gegensatz zu früher allerdings gähnend leer, bis auf ein paar Coffeeshops fast alle Geschäfte in den Shopping-Lanes geschlossen,  kaum Flugzeuge an den Gates, und auf den Flügen von dort nach Doha und von da dann weiter nach Frankfurt hatte ich jeweils eine komplette 9er-Reihe in einem Landgang weiterlesen

Lockdown, Tag 191

Gestern war Tag der deutschen Einheit. Nicht, daß das hierzulande irgend jemanden großartig interessiert hätte, hier war das ein ganz normaler Samstag. Er fing sonnig an, und pünktlich dreißig Minuten nachdem ich meine Maschine voll Wäsche aufgehängt hatte, bewölkte es sich, und kurz darauf fing es an zu regnen. Bestimmt hört das auch irgendwann wieder auf, also habe ich sie einfach hängen gelassen. Aufgefallen ist mir der Feiertag eigentlich nur durch zwei Dinge: Zum Einen kam die Wochenendausgabe der Zeitung schon am Freitag, und ebenfalls gestern bekam ich Post von Dr. Martin Schäfer.

Den kennt Ihr nicht? Ich bis dato auch nicht, bevor ich hierher kam, aber Lockdown, Tag 191 weiterlesen