Es wird Sommer, der Regen wird wärmer

Nachdem ich gestern morgen meine Wasserpumpe ausgebaut hatte und sie zerlegt vor mir lag, war ich eigentlich schon optimistisch, das Ding auf die Schnelle wieder einsatzklar zu haben, da ich etwas vorschnell die im Bild unten rechts sichtbare, aus einem der Flatterventile gepulte Silikonkrake als Fehlerursache ausgemacht hatte.  Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. Die Begrenzung für die Feder ist abgebrochen, so daß man nach dem ersten Hub ins Leere tritt, da die Membranen nicht mehr zurückgedrückt werden.

Nun ja, der Marineshop auf dem Gelände hatte wider Erwarten tatsächlich sogar mehrere davon vorrätig, also habe ich eine neue eingebaut und seitdem funktioniert meine rudimentäre Pantry-Spülung wieder.

Nachmittags kamen Morgan und Brad vorbei, um die im nächsten dreiviertel Jahr zu erledigenden Arbeiten durchzugehen. Da die Tür bzw. das Steckschott sich inzwischen ja wieder vernünftig abschließen läßt, sind die bereits vor zwei Jahren schon mal angesprochenen Decksluken das nächste Thema. Dank Andis und meiner Umbauaktion im letzten Jahr sind sie zwar inzwischen dicht und es regnet nicht mehr rein, aber es ist immer noch nur 4mm Makrolon und von außen verspaxte Scharniere, die keinem ernsthaften Einbruchsversuch widerstehen dürften. Also: Neue Luken müssen her. Ansonsten sind wir die 3 DIN-A5-Seiten mit geringfügigen Restarbeiten durchgegangen, die irgendwie noch im Raum stehen. Mal sehen, wie sich das entwickelt und was davon ich letzten Endes tatsächlich bezahlen kann oder will. Von meinem ursprünglichen Plan, unterhalb der vorhandenen Badeplattform eine zweite, längere anbauen zu lassen, bin ich jedenfalls inzwischen wieder abgerückt, nachdem mir nun schon vier Leute abgeraten haben. Dann kommt die Rettungsinsel halt aufs Deck, so wie bei den meisten anderen auch.

Alfred war gestern nicht vor Ort, hatte aber seinen Tiki abgeplant gelassen, so daß ich die Gelegenheit genutzt habe, mal durch die offene Luke zu fotografieren. Ich ziehe meine Aussage von vorgestern zurück: Meine Naßzelle bietet mehr Platz, als die beiden Tiki-Rümpfe 😉 Die Kiste ist echt winzig. Um hier drin stehen zu können, sollte man wohl nicht viel größer als 1.35m sein.

Natürlich wurde abends, war ja Montag, gebraiit. Eigentlich hatte ich zwar, obwohl außer dem Frühstück den ganzen Tag über nichts gegessen, gar keinen Hunger, und so habe ich das am Samstag eingekaufte Filet einfach halbiert und nur die Hälfte mitgenommen. Hat auch gereicht. Habe den Abend mit Kirsten verquatscht, der mir im Verlauf des Abends mindestens viermal erzählte, daß „dies nun aber sein letzter Gin-Tonic sei“, bis ich mich breitschlagen ließ und auch noch einen mitgetrunken habe. Obwohl es gefühlt mindestens Mitternacht sein mußte als wir die Runde aufhoben, stellte ich im Boot angekommen fest, daß es gerade mal 21h war. Irgendwie fühlen sich die Nächte hier deutlich anders an, als zuhause 🙂

Die Sonnenuntergänge werden immer spektakulärer

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