Archiv der Kategorie: Logbuch

Musik zum Wochenende

Der Winter ist da! Zumindest legen die derzeitigen Temperaturen diesen Schluß nahe. Bei den nächtlichen Werten ist zwar durchaus erfahrungsgemäß noch Luft nach unten, mit 17°C ist es inzwischen Abends aber kühl genug, den Heizlüfter zu reaktivieren und nicht mehr barfuß rumzusitzen. Gelegentliche Ausreißer nach oben sind allerdings  nicht ausgeschlossen, so hat uns der Donnerstag nochmal nette 33°C tagsüber beschert. Sei’s drum.

Ebenfalls am  Donnerstag schwamm dann in einiger  Entfernung das da vorbei. Sah irgendwie seltsam aus, und  beim näherkommen sah es  irgendwie immer  mehr nach Krokodil aus.

Letzten Endes erwies sich das ominöse Treibgut allerdings  dann doch nur als komisch gemusterte Decke, die wohl irgendwo über Bord gegangen war :-)

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Zurück auf Anfang? Nee, doch nicht :-)

Wieder da …

Monatelang hatte mich WordPress, die wohl meistverwendete Blogsoftware, auf der auch dieser hier läuft, damit genervt, daß ein ausstehendes Update aufgrund fehlerhafter Dateiberechtigungen nicht abgeschlossen werden konnte. Sonntag beschloss ich, der Sache endlich mal auf den Grund zu gehen und das Problem zu beheben, und loggte mich in den Webspace ein. Das Problem besteht scheinbar schon, seit der Blog nicht mehr über WordPress.com selbst, sondern bei Ionos gehostet wird und somit auf meinem „eigenen Server“ liegt, schlicht weil da dramatisch mehr Speicherplatz für weniger Geld vorhanden ist.

Dummerweise sind beim rüberkopieren damals wohl die Dateiberechtigungen nur zum Teil entsprechend mitkopiert worden, jedenfalls scheiterten die automatischen Updates nun an fehlenden Schreibberechtigungen. Nachdem ich also einen guten Teil des Sonntags damit verbracht hatte, die passend zu ändern, scheine ich wohl bei der Gelegenheit irgend etwas angefaßt zu haben, was besser nicht angefaßt worden wäre, jedenfalls zeigte der Blog beim Aufruf nur noch eine leere, weiße Seite an. Wunderwelt der Technik :roll:

Wiederbelebungsversuche über WP-Admin blieben erfolglos, und nach ein paar weiteren Stunden war ich soweit, daß ich die Faxen dicke hatte und vom letzten vorhandenen Backup (immerhin vom selben Morgen) komplett neu aufsetzen wollte.

Das Ende vom Lied war, daß sogar das nicht mehr funktionierte, sich auch die zusammengestellten Restaurationsdaten noch nicht mal in ein ZIP-File packen ließen und schließlich selbst WordPress im Anschluß an dieses ganze Chaos  behauptete, Thelxinoe.de existiere garnicht. Sechs Jahre Bloggerei den Bach runter?? Dolle Wurst, was für ein erfolgreicher Sonntag .:motz::wall:

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Le Roi est mort …

Zululand trägt dieser Tage Trauer: King Goodwill Zwelithini,  seit immerhin 1971 regierender König der Zulu, starb diese Woche mit knapp 73 Jahren an oder jedenfalls mit Covid19. Er hinterläßt 6 Frauen und 28 Kinder. Im Club ist, ebenso wie sonst im Lande, halbmast geflaggt und das Leben verlief diese Woche ein klein wenig gedämpfter als sonst üblich.

Die Woche war ohnehin irgendwie ziemlich durchwachsen. War es bis Mittwoch noch verhältnismäßig warm gewesen, wurde der Donnerstag von kühlem, windigen Wetter geprägt und alles deutet darauf hin, daß der hiesige Sommer sich allmählich seinem Ende nähert. Jedenfalls war gestern der erste Abend seit einer gefühlten Ewigkeit, an dem in mir der Wunsch aufkam, zum abendlichen Rumsitzen im Cockpit ein T-Shirt überzuziehen. Nur noch 26°, brrr…

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Die Ruhe nach dem Sturm

Tja, auch Windy ist alles andere als unfehlbar, und die Zugbahnen von Wirbelstürmen vorherzusagen offenbar doch nicht ganz so einfach. Jedenfalls hat der angedrohte Zyklon Guambe uns hier entgegen den Voraussagen weiträumig „links liegen lassen“, und ist stattdessen wieder nach rechts, besser gesagt nach Südosten, abgebogen. In Höhe von Richards Bay war er immerhin gute 250nm von der Küste entfernt,  insofern war die Lage am Sonntag hier im Hafen einigermaßen entspannt, wie man dem Titelbild entnehmen kann. Die Ruhe nach dem Sturm weiterlesen

Endlich …

Das wurde nun, nach einer Durststrecke von gefühlt Monaten, aber auch allmählich mal wieder Zeit: Ein paar Minuten, nachdem ich gestern Abend bei spiegelglattem Wasser eine Tiefkühl-Sardine auf einen kleinen Drilling gefädelt und hinters Boot geworfen hatte, ploppte die Pose schlagartig weg und einige Minuten später hatte ich den abgebildeten Elf (oder Shad oder auch Bluefish) auf der Badeplattform liegen. 

Mit 76cm ist er immerhin fast doppelt so groß, wie der letzte, den ich in der Pfanne hatte. Gewogen habe ich allerdings auch diesen wieder nicht, da meine vor knapp einem Jahr erstandene und bereits einmal umgetauschte Waage erneut die Mitarbeit verweigerte. Mistding, elendes. Aber egal, er war groß genug für eine anständige Mahlzheit, wog geschätzte 4-5Kg und damit gut. Für die nächsten paar Tage ist das Essen jedenfalls gesichert :-)