Fliegen ist nervig! Keine Ahnung, ob das am zunehmendem Alter liegt, aber inzwischen kann ich der Langstreckenfliegerei nicht mehr wirklich viel abgewinnen. Auch wenn alles ganz gut geklappt hat, mein Mietwagen sich als erstaunlich spritzig und für die Größe komfortabel erwies und sogar der Aufenthalt in London mit diesmal nur etwas über eineinhalb Stunden im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, als ich da auch schon mal 7 Stunden Wartezeit überbrücken mußte, recht überschaubar war: Fliegen ist nervig! Daß sie in der Zwischenzeit in Heathrow auch noch die Raucher-Lounges komplett abgeschafft haben, hat die Sache zumindest aus meiner Sicht nicht unbedingt verbessert.
Das Beste an den 11 Stunden Langstrecke war noch, daß im Bordkino nebst etlichen anderen (für mich) Neuheiten „Bohemian Rhapsody“ auswählbar war und ich somit erstmals seit Jahren wieder einen Film an Bord geguckt habe. Für jeden Queen-Fan auf jeden Fall eine ganz gute Unterhaltung. „Is this the real life? Is this just fantasy?“ weiterlesen →
So, nu isser wech, der Andy. Nach Wochen des Müßiggangs und Schlafens bis irgendwer ans Boot klopft, hat selbst das mit dem Wecker heute morgen funktioniert und nach einem kurzen Frühstück habe ich ihn pünktlich Allein allein … weiterlesen →
Nachdem wir die Nacht irgendwie in Belle’s Guest House verbracht hatten (wir mußten uns allen Ernstes ein Doppelbett teilen. Möchte eigentlich gar nicht wissen, was der Concierge „Sie haben das Ziel erreicht!“ weiterlesen →
Um 9h hatten wir die Zelte nach einem ausserordentlich kärglichen Frühstück (nur eine Schale Cornflakes für jeden) in Mossel Bay abgebrochen, und das komfortable Domizil verlassen. Auf der N2 ging es weiter nach Osten, bis wir unseren ersten Zwischenstopp erreichten, die Bloukrans Bridge, mit einer lichten Höhe von 216m dem höchsten Bungee-Jump in Afrika. An der Küste lang nach Osten weiterlesen →
Da ich gegen halb sechs schon nicht mehr liegen konnte, habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar Bilder kurz vor und beim Sonnenaufgang zu machen.
Gen Osten, unsere heutige Hauptrichtung
Kurz vor 10h hatten wir gefrühstückt und tatsächlich alles im Auto verstaut, so daß wir zum Flughafen fahren und den Polo drei Tage vorzeitig abgeben konnten. Wir tankten den Sharan voll und richteten die Nase nach Osten. Wir fuhren heute 400 Kilometer durch eine wirklich sehenswerte Landschaft, erklommen ein paar Pässe und fuhren auf gut ausgebauten Straßen über das Hochplateau auf der N2.
Auf dem Sir Lowry’s PassAuf dem Sir Lowry’s PassSieht zwar wild aus, fährt sich aber ganz manierlich, solange keine größeren Schlaglöcher oder Bodenwellen im Weg rumliegen
Wer immer die Straßen hier geplant hat, hat vermutlich einfach ein Lineal auf eine Landkarte gelegt, gesagt „wir bauen jetzt eine Straße von da nach da“ und so sehen die dann auch aus. (Die Paßstraßen naturgemäß nicht, aber die anderen). Man fährt hier teilweise wirklich kilometerweit geradeaus, bevor dann irgendwann mal wieder ein paar Kurven kommen.
Von der vielzitierten Dürre ist hier in der Landschaft derzeit übrigens nicht unbedingt viel zu erkennen, sieht so aus, als sei die zumindest vorerst abgesagt.
Blühende Landschaften entlang der N2
Kurz vor 16h bogen wir von der N2 ab, und standen kurze Zeit später vor der Rezeption des Pinnacle Point Beach & Golf Resorts, wo wir eine mit 139m² recht geräumige Lodge für 77,-€/Nacht bezogen. Im Vergleich zu Duncan’s rustikaler Farmhütte in der Tat eine leichte Verbesserung,; allein die beiden Schlafzimmer sind jeweils größer als die ganze Hütte
Lodge 106
Veranda
Der Indische Ozean
Schlafzimmer
Blick aus dem Schlafzimmerfenster
Indischer Ozean
offene Küche
Wohnzimmer
Sonnenuntergang
Da keiner von uns rechte Lust hatte, erst noch rund 1.5Km zum nächstegelegenen Restaurant zu laufen, haben wir das Abendessen auf die Vernichtung der letzten paar Scheiben Brot, Schinken und Käse beschränkt, und den gestern erstandenen 3L-Karton Cabernet-Sauvignon ozapft. Mal sehen, was der Abend sonst noch so bringt. Immerhin ist es hier nicht mehr ganz so kalt, wie heute morgen noch in der Kap-Gegend.
Nächster Halt morgen: Port Elizabeth
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