Ostern 2019

Frohe Ostern, allerseits!

Hier auf dem Gelände war es, wie sich schon am Mittwoch andeutete, in den letzten Tagen vergleichsweise ruhig. Prima Wetter mit viel Sonne, wenig Wind bis vor einer Stunde, und abendliche Temperaturen, die mich nach sechs Wochen fast totaler Abstinenz gestern tatsächlich mal wieder zum Sundowner ins Cockpit gelockt haben. Meine „mach-Eiswürfel-Kiste“ verweigert zwar immer noch die Mitarbeit, aber da ich neulich  mal 10 Rand in eine brauchbare Eiswürfelform investiert hatte und das Gefrierfach bis auf ein paar übergebliebene „Allzweck-Garnelen“ inzwischen weitgehend leer ist, war das kein wirkliches Problem und ich habe dann tatsächlich bis 21h30, lange über die übliche Sundowner-Zeit hinaus, beim Schein der Laterne im Cockpit gesessen und die Stille genossen.

Am Boot passiert derweil nur wenig. Immerhin war Donnerstag einer von Andries‘ Schergen hier, um den Segler direkt neben mir zu lackieren. Wo er nun schonmal hier und am Farbe anmischen war, hat er gleich noch meinen Z-Antrieb am Baum hinter dem Heck aufgeknüpft und ebenfalls mit weißer Farbe übergepustet. Mangelnde Rustikalität kann man denen hier jedenfalls nicht vorwerfen 🙂

Freiluft-Lackiererei

Im Nachhinein war ich ganz froh, daß das bischen vorhandener Wind wenigstens aus Südwest kam. So sind die Farbschwaden beim anschließenden Lackieren des Seglers überwiegend zum Boot auf dessen anderer Seite geweht, und nicht auf meinem gelandet  …

Ich habe mich bei meinen Basteleinlagen auf Kleinkram beschränkt. Im Bad gibt es jetzt ebenfalls Licht,

der Einfüllstutzen des ersten der drei Dieseltanks ist nach einem zähen Kampf mit dem schon erwähnten und äußerst widerborstigen 40mm-Gummigewebe-Schlauch angeschlossen, die beiden gerade gelieferten Tankgeber sind immerhin schon ins NMEA2K-Netz eingebunden und nachdem ich mich kurzzeitig geärgert hatte, weil der Geber für den Fäkalientank scheinbar nichts machte und im NMEA-Netz keine Anzeige erfolgte, ließ sich auch dieses Problem mit etwas mehr Nachdenken dann ganz simpel  dadurch beheben, daß ich die von mir fälschlicherweise zunächst als „Abwassertank“ konfigurierte Anzeige durch die für „Schwarzwasser“  ersetzte, fein. Manchmal hilft zu Ende lesen doch…

Nur daß der von Morgan eingebaute Schwarzwassertank noch gar keine Öffnung für diesen Geber hat, ist etwas hinderlich.  Muß mal sehen, wo ich meine 40er Lochsäge gelassen habe und wie ich dann das Loch da rein kriegen will. Immerhin haben die damals den Schrank um den Tank herum gebaut und einlaminiert, das könnte wohl noch ein wenig umständlich werden…

Zu Essen gab es die Woche über mangels Hunger oder besser gesagt, wegen des immer noch mangelnden Kauvermögens meinerseits, nur schmale Kost. Gestern immerhin sowas wie „Gambas i Funghi con Aioli „. Die besagten Allzweck-Garnelen und eine Handvoll frische Chamignons in selbst zusammengerührter Knoblauchbutter angebraten, ein Ei drauf und das ganze auf Toast.

Irgendwann Anfang der Woche hat dann Rob, der Gasmensch, mal auf meine WhatsApp-Anfrage von ein paar Tagen vorher reagiert: Ja, meine beiden bestellten Composit-Gasflaschen seien da und er hätte sie wunschgemäß füllen lassen. Er würde die dann kurzfristig vorbei bringen… Nur gut, daß meine schon vor Wochen irrtümlich mal als „Leer“ gemeldete Gasflasche nur zugedreht, aber offenbar immmer noch nicht wirklich leer war. Hält sich echt hartnäckig, das Zeug.

Wenn der mit den beiden 10.8Kg-Flaschen tatsächlich mal irgendwann  ankommt und ich meine vorhandene Stahlflasche dann auch noch wieder füllen lasse, brauche ich meine Fülladapter möglicherweise gar nicht und komme „mit einer Tankfüllung um die Welt“, wenn das so weiter geht 🙂