„Is this the real life? Is this just fantasy?“

Fliegen ist nervig! Keine Ahnung, ob das am zunehmendem Alter liegt, aber inzwischen kann ich der Langstreckenfliegerei nicht mehr wirklich viel abgewinnen. Auch wenn alles ganz gut geklappt hat, mein Mietwagen sich als erstaunlich spritzig und für die Größe komfortabel erwies und sogar der Aufenthalt in London mit diesmal nur etwas über eineinhalb Stunden im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, als ich da auch schon mal 7 Stunden Wartezeit überbrücken mußte, recht überschaubar war: Fliegen ist nervig! Daß sie in der Zwischenzeit in Heathrow auch noch die Raucher-Lounges komplett abgeschafft haben, hat die Sache zumindest aus meiner Sicht nicht unbedingt verbessert.

Das Beste an den 11 Stunden Langstrecke war noch, daß im Bordkino nebst etlichen anderen (für mich) Neuheiten „Bohemian Rhapsody“ auswählbar war und ich somit erstmals seit Jahren wieder einen Film an Bord geguckt habe. Für jeden Queen-Fan auf jeden Fall eine ganz gute Unterhaltung.

Egal, ich bin heil wieder in Deutschland angekommen. Sara stand pünktlich am Gate in Hannover, ich war dank der Entscheidung, nur mit Handgepäck zu fliegen, recht zügig draußen, und selbst die auf dem Heimweg eingelegte Stippvisite bei BK in Lauenau, um den versprochenen Burger einzulösen war ganz ok. Obwohl ich einen guten Teil des Fluges verdöst hatte, war ich gut 20 Stunden nach Abfahrt in Richards Bay allerdings einigermaßen fertig, als wir zu Hause ankamen. Gut, daß ich jetzt Urlaub habe und endlich mal ausschlafen kann 🙂

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Sara und Jutta am nächsten Morgen und den anschließenden obligatorischen Antrittsbesuchen an den ehemaligen Stätten meines Wirkens, habe ich dann den überwiegenden Teil des Tages damit verbracht, mich durch den Stapel eingegangener Post und Pakete zu arbeiten, die sich in den letzten Monaten hier angesammelt hatten.

daschawieweihnachten! 🙂

Nachdem ich den ganzen Kram von den Umverpackungen befreit hatte, war das Gesamtvolumen zumindest schon so weit geschrumpft, daß die Chancen gar nicht mal so schlecht stehen, das alles tatsächlich

Nach dem Auspacken. Schon nur noch halb soviel Volumen wie vorher.

irgendwie in zwei Koffern verstaut mit zum Boot transportieren zu können.

Wenn man dann das ganze Kleingerödel noch einfach in den Tank stopft, paßt das sogar fast alles in einen einzigen Koffer. Könnte allerdings sein, daß der ein klein wenig Übergewicht hat.

(Wieso man z.B. eine einzelne SD-Karte in einem 20x20x20cm – Karton verschicken muß statt in einem simplen Luftpolster-Umschlag, erschließt sich mir bis heute allerdings immer noch nicht.)

Apropos SD: Während ich mich in den vergangenen Monaten noch darüber mokiert habe, daß die größte Micro-SD-Karte, die ich in Südafrika finden konnte, sagenhafte 32GB Speicherkapazität aufwies, scheint die diesbezügliche Entwicklung im Rest der Welt während meiner Abwesenheit doch schon eine Winzigkeit weiter zu sein:

Seit heute besitze ich nun auch eine MicroSDXC mit 400GB für überschaubares Geld. Jetzt muß ich nur mal sehen, ob ich irgend ein Gerät besitze, in dem ich die auch tatsächlich sinnvoll verwenden kann. Zumindest die Kameras scheinen das Teil ja problemlos zu akzeptieren. Schon echt erstaunlich, die Dinger. 400GB für 69,90€ , kleiner als mein Daumennagel und halb so dick. Wer braucht da noch externe Festplatten? Shit, ich kann mich erinnern, daß meine erste 5-Megabyte-Festplatte (Atari SH204) die Abmessungen eines Schuhkartons hatte und mich mehr als ein Monatsgehalt gekostet hat. Kaum  35 Jahre her …