Pantrymöckelei

Da sich auch heute keiner von meinen Handwerkern blicken lassen hat, konnte ich ungestört in der Pantry rumwerkeln. Nachdem ich mit der Dämmung fertig war, sah das mit den Holzrahmen eigentlich fast zu gut aus, um es tatsächlich zu verkleiden, hab es dann aber doch noch getan. Wenn ich die Decken-Dämmung dann ähnlich sauber hinkriege wie diese angestückelte Fläche, ist alles gut. Das ging besser, als erwartet.  Das Armaflex-Kram läßt sich problemlos schneiden und  ist einseitig mit einer saumäßig haftenden Klebefolie beschichtet, das macht’s einfacher. Zu schade, daß die Sonne heute gar nicht so recht drauf schien, aber es fühlt sich auch so schon ganz mächtig gedämmt an 🙂

Wand-Dämmung mit 15mm Armaflex und verpiegelte Doppelverglasung. Cool 🙂

Als nächstes ging es nochmal an die Navi-Ecke. Auch diese Fensterverkleidung  ist jetzt gedämmt, und die zweite Scheibe ebenfalls mit Spiegelfolie versehen, somit sind die Salonwände zumindest im oberen Bereich komplett. Was ich mit den Scheiben im Bad mache, weiß ich noch nicht so recht. Eigentlich will ich da keine Holzrahmen hin haben, das kann ja nur irgendwann anfangen zu gammeln, wenn man die Dusche tatsächlich hin und wieder auch mal benutzt. Mal sehen, ob es bei Maizey’s Delrin-Streifen oder sowas ähnliches gibt.

Irgendwann mittendrin im Basteln waren meine Zigaretten und mein Obst alle, und da ich heute auf niemanden aufpassen mußte, habe ich einfach den Kahn zugemacht und den Wochenendeinkauf auf den Vormittag verlegt. Sollte ich vielleicht öfter machen, statt wie sonst immer erst spätnachmittags einzukaufen: Kein  Gedränge im Laden, keine Warteschlangen an den Kassen, nach einer halben Stunde war ich wieder hier, auch wenn ich nur einen Teil meiner Einkaufsliste erledigt hatte. Weintrauben, Bananen, Pflaumen, Papayas zum „zu Hause reifen lassen“, alles da. Nur Orangen gab es  beim PnP kurioserweise genauso wenig, wie schon Anfang der Woche bei Checker’s. Mal ehrlich, man kriegt hier problemlos frische Erdbeeren, Lychees und Kiwis, aber keine Orangen?

Wo ich nun schon mal im Auto saß, habe ich danach gleich noch einen Umweg zum Department of HomeAffairs gemacht. Denn, man mag es kaum glauben, Anfang der Woche kam tatsächlich eine SMS von denen, daß mein neues Id-Book abholbereit sei.

Neues ID-Book

Das sieht nun nicht so spektakulär anders aus als das alte,

altes ID-Book

abgesehen davon, daß die aktuellen Machthaber ganz offenbar dabei sind, die Spuren der früheren zu tilgen, jedenfalls ist das neue im Gegensatz zum alten nur noch einsprachig auf Englisch gehalten, obwohl Afrikaans immer noch Amtssprache ist. (Mag natürlich auch sein, daß man nicht für jede der derzeit insgesamt 11 (!) offiziellen Amtssprachen eine eigene zweisprachige Version produzieren will. Solange es nur zwei waren, war das wohl etwas einfacher)

Davon mal ab,  sieht mir das Foto im neuen doch in der Tat deutlich ähnlicher als das von 1984. :mrgreen:

äh, ja 🙂

Wieso da jetzt allerdings, wie mir erst zurück am Boot und bei näherer Betrachtung auffiel, meine vor fast 35 Jahren abgemeldete Adresse in Kempton Park als Wohnanschrift drinsteht anstatt der hiesigen im Club, die ich natürlich zu diesem Zweck im Antrag angegeben hatte, erschließt sich mir nun nicht so recht. Damit ist der eigentliche Zweck, den ich mit dem Teil verfolgt hatte, nämlich einen aktuellen Adress-Nachweis zu haben, sollte den mal irgendwer sehen wollen, doch ein wenig ad absurdum geführt. Naja, ich kann ja gelegentlich mal zum DoHA fahren und eine Adress-Änderung beantragen … :wall: