Archiv der Kategorie: Boot

Hier erscheinen Beiträge zum Thema Technik an Bord, Ausrüstung und sonstiges bootsspezifisches

Ostersegeln am Indischen Ozean

Gelukkige Paasfees!

Gerade war gefühlt erst Weihnachten, ist Ostern nun auch schon wieder fast vorbei, wie man am obigen Bild unschwer erkennen kann. Hier im Yachtclub war in den letzten 2 Tagen, trotz Lockdown, der Bär los, sozusagen.  Jede Menge Aktivität von Eiersuchen für die Kids auf dem Gelände, bis zu kleinen Regatten im Hafen, Baden und Grillen am Strand und dergleichen spätsommerliche Unternehmungen mehr.

Und da es, nach den mistig-kühlen Regentagen zu Beginn der Woche, inzwischen nochmal ganz angenehm temperiert und passend bewindet war, habe auch ich meine Dinghy-Segel wieder hervorgekramt, und den Sonntag auf dem Wasser verbracht. Ostersegeln am Indischen Ozean weiterlesen

Lockdown, Tag 365

Ein volles Jahr ist es inzwischen her, daß Südafrika den generellen Lockdown ausgerufen hat. Hatten wir anfänglich noch mit einer Dauer von 1-2 Monaten gerechnet, entwickelt sich das alles derweil zum neuen Alltag. Inzwischen sind wir zwar nur noch in Stufe 1, und vieles ist wieder möglich, aber die Einschränkungen im täglichen Leben und vor allem im Reiseverkehr sind nach wie vor da, und ein Ende nicht abzusehen.

Corona ist weltweit immer noch das Thema Nummer 1, neue Mutationen breiten sich aus und sorgen für Unruhe, ob der rasant entwickelte, aber zumindest in Deutschland und auch in Südafrika nur schleppend einsetzende Impfstoff wohl auch diese in Schach halten mag, und überhaupt geht einem diese ganze Covid19-Sache mittlerweile ganz furchtbar auf den Senkel.

Trotzdem gibt es immer noch unverdrossene Segler, die ihre Pläne durchziehen. Wer nicht nur hier mitliest, sondern womöglich auch Ricky und Simone von Sailing Lady Africa auf Youtube folgt, wird mitbekommen haben, daß sie inzwischen über den Atlantic gesegelt und jetzt auf Grenada angekommen sind. Und weder auf St. Helena, Ascension Island, noch auf Fernando de Naronha Lockdown, Tag 365 weiterlesen

Durchblicke, Teil 6

Das Wochenende ist vorbei, und erstmals seit einer ganzen Weile habe ich innerlich den Eindruck, diese Woche tatsächlich mal wieder was geschafft zu haben. Letzte Woche war ja Simon etwas überraschend von den Toten auferstanden und hatte sich hier am Steg zurückgemeldet, nachdem er monatelang nicht telefonisch erreichbar gewesen war. Die  Gelegenheit nutzend, hatte  ich ihn für die darauffolgende Woche dienstverpflichtet und in der Tat stand er Montag Morgen bereit. Da sie es im Shop erwartungsgemäß nicht geschafft hatten, den bestellten Sika-Primer pünktlich zu liefern, und der geplante Ersatz der Frontscheiben insofern noch warten mußte, habe ich ihn am Montag erstmal das Boot putzen lassen.

Das erledigt, stand am Dienstag zunächst das Raustrennen der alten Scheiben auf dem Programm. Wie angesichts der von aussen sichtbar stellenweise abgelösten Klebeschicht von den Scheiben zu erwarten gewesen war,

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ließen die sich auch einigermaßen unkompliziert ausbauen: Die Schrauben entfernt, zweimal etwas fester von innen dagegen gedrückt, und schon Durchblicke, Teil 6 weiterlesen

Die Ruhe nach dem Sturm

Tja, auch Windy ist alles andere als unfehlbar, und die Zugbahnen von Wirbelstürmen vorherzusagen offenbar doch nicht ganz so einfach. Jedenfalls hat der angedrohte Zyklon Guambe uns hier entgegen den Voraussagen weiträumig „links liegen lassen“, und ist stattdessen wieder nach rechts, besser gesagt nach Südosten, abgebogen. In Höhe von Richards Bay war er immerhin gute 250nm von der Küste entfernt,  insofern war die Lage am Sonntag hier im Hafen einigermaßen entspannt, wie man dem Titelbild entnehmen kann. Die Ruhe nach dem Sturm weiterlesen

Mal so, mal so …

Man mag zum deutschen Winter ja stehen wie man mag, aber der hiesige Sommer hat durchaus auch so seine Tücken: Hatten wir uns  von Sonntag bis Dienstag noch im Boot eingeigelt, weil draußen Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Km/h vorherrschten und in den letzten paar Tagen rund 155mm Regen gefallen sind, war es heute mit 31°C gleich wieder brüllwarm und ungeziemlich feucht. Drei Tage lang war Richards Bays Hafen gesperrt, es gab diverse entwurzelte Bäume, überflutete Straßen, unterspülte Brücken und einen bis hinter den Deich überschwemmten Strand, und auch Thelxinoe kam nicht völlig ungeschoren davon: Bei der Lippklampe achtern an Steuerbord hat es eine der beiden Schrauben glatt abgeschert. 8-O

Seit dem Zyklon Eloise, der kürzlich Mozambique heimgesucht und auch hierzulande für Überschwemmungen und reichlich Windbruch gesorgt hatte, sind noch keine vier Wochen ins Land gegangen, und schon lauert der nächste vor der Küste: Guambe entwickelt sich gerade als „noch“ moderater Tropensturm im Mozambique-Channel (also zwischen Mozambique und Madagascar), wird laut der Vorraussagen deutlich südlicher kommen als sein Vorgänger und dank der dort herrschenden knapp 30°C Wassertemperatur wohl ebenfalls Zyklonstärke erreichen.

Windy sagt für Sonntag Böen mit 45+ Kts hier in Richards Bay und über 100 Kts draußen vor der Küste voraus, und so wie ich das sehe, werde ich wohl besser noch ein weiteres Paar Landleinen ausbringen, bevor das losgeht. So richtig nach Sommer fühlt sich das Ganze hier derzeit jedenfalls nicht unbedingt an.

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