Gestranded!

Ist ja man gut, daß ich nicht großartig unter Zeitdruck stehe. Diese Woche ist nun wirklich herzlich wenig passiert. Jaques hat mich mit meinem Mastkram erneut hängen gelassen, meine Segel sind somit immer noch nicht montiert (nachdem ich bei dem Versuch, zumindest schon mal die Kutterfock auf den Furler zu ziehen feststellen mußte, daß sich der gesamte Furler eigentlich überhaupt nicht drehen läßt und somit keinerlei Funktion innehat :roll:). Somit war wieder mal eine Woche Kleinkrambasteln angesagt.

Mittlerweile habe ich wenigstens die von Andries verkehrt herum angeschlossene Schaltung im Z-Antrieb in die richtige Position zurückgebaut, so daß der Kahn jetzt immerhin vorwärts fahren sollte, wenn man den Hebel nach vorn schiebt. Desweiteren habe ich  ungefähr 120m neue Strippen für die verschiedenen Schoten, Furlerleinen, Spifall und Toppnant erstanden, alle hübsch einfarbig in knalligen Farben zur besseren Unterscheidung, statt nur das übliche Weiß mit Farbtupfern. 🙂

Bunte Strippen …

Simon hat den größten Teil der Woche „im Keller“ verbracht. Ich hatte ihn den leergepumpten Steuerbord-Tank erneut anschleifen lassen, ebenso wie die dahinterliegende Bilge, und dann weitere 4-5 Lagen Glasfasermatte innen, und 6 Lagen außen aufgebracht. Das Ganze im Anschluß erneut angeschliffen und innen und außen mit Foodgrade-Epoxy versiegelt. Und was hat es geholfen? Nix! :motz:

Heute (Samstag) mittag, nachdem das FG-Zeug rund 24h zum Aushärten hatte,  habe ich den Tank mit 290L Wasser befüllt, mich eine Stunde lang gefreut, daß die Bilge staubtrocken aussah, nur um dann eine weitere Stunde später schon wieder 1cm Wasser darin zu entdecken. Drecksmist, elender. Also durch die inzwischen aus mindestens 15 Schichten GFK bestehende und knapp 2cm dicke Rückwand kommt es definitiv nicht mehr, da bin ich mir sicher. Und da der Tank nicht doppelwandig ist, sondern die Außenseiten durch die Kiel-Innenseite gebildet werden und nur vorn und hinten ein „Brett“ einlaminiert ist, bleibt als letzte verbliebene Option eigentlich nur noch eine Sickerstelle nach/von unten.

Meine Vermutung geht dahin, daß im Kiel eine Art Zwischenboden als Tankboden einlaminiert wurde, der jetzt durch die ungleichmäßige Lastverteilung beim Anheben und dadurch resultierende Verwindung irgendwo Risse gekriegt hat. Dadurch könnte Wasser aus den Tanks nach unten in den Hohlraum fließen, unterhalb des Schotts am Ende durch, und von da weiter hinten in der Bilge wieder hochgedrückt werden.  Falls die Firma Dean das damals wirklich so konstruiert hat, und dieser untere Hohlraum nicht vergossen wurde, waren sie noch blöder, als ich dachte. Abhilfe dagegen: Keine, wenn ich nicht den gesamten Fußboden aufreißen und einen komplett neuen Tank konstruieren will.

Nachtrag Sonntag morgen: knapp 20 Stunden später sind es fast 10cm, die sich da tummeln. Deutlich weniger, als vorher im gleichen Zeitraum, immerhin.

Meine letzte verbliebene Option, dieses Sicker-Problem in den Griff zu kriegen, ist eigentlich: Die Bilge nochmal komplett trockenlegen, und anschließend mit 1-2L Epoxidharz fluten, um eventuelle Sicker-stellen zu versiegeln. Mehr bleibt nicht. Damit wäre dann der Raum unter den Tanks zwar komplett geflutet, soll mir aber egal sein. Nach dem Versiegeln, kann das Wasser da drinnen nirgends mehr hin. Und solange ich den Kahn nicht einfrieren lasse und der dabei entstehende Eisklotz den Kiel von innen sprengt …

Davon ab, war wie erwähnt eigentlich nur Möckelkram Thema für diese Woche. Seit heute hat Thelxinoe nun auch Namen und Heimathafen am Heck prangen, ich habe ein paar neue Zwischenböden für zwei Schränke in der Pantry gebastelt und eingebaut, der Riß im Luftschlauch des Dinghies ist provisorisch mit Tangit PVC-Kleber repariert (Nachfragen bei Walker Bay ergab anhand meines mitgeschickten Fotos, daß das entgegen meiner Erwartung gar keine Hypalon-Schläuche, sondern trotz ihres biblischen Alters und bis letzte Woche einwandfreien Zustands profane PVC-Schläuche sind. 8-O) Der Dinghy-Lift ist soweit fertiggestellt und harrt seines ersten Einsatzes, sobald das neue Spi-Fall eingezogen ist, und selbst der kleine Honda, der nun seit fast zwei Jahren untätig hier an der Reling rumhing, sprang auf Anhieb wieder an, nachdem ich ihn ein wenig mit Sprit versorgt hatte.

Der Z-Antrieb, ja. Andries‘ Meisterstück schlechthin. Wie mir nach Abnehmen des Deckels auffiel, hatte er nicht nur die Schubstange in der falschen Position eingebaut, sondern von den zwei im Bild sichbaren Muttern in dieser Gestänge-Mimik war eine nicht festgezogen, und die zweite (die Kontermutter auf dem Schaltzug) fehlte komplett. Was für ein elender Pfuscher! Ich kann eigentlich nur hoffen, daß er wenigstens die hier jetzt nicht mehr zugänglichen Schrauben einigermaßen festgezogen hat, und mir nicht irgendwann einfach der Antrieb abfällt. Alles, an das ich vor dem Einwassern drankam, hatte ich ja immerhin nochmal selber nachgezogen.

Essenstechnisch gesehen, war die Woche ziemlich eintönig: Montag war ich das erste Mal seit Wochen tatsächlich wieder beim Braai-Abend und traf prompt auf Kirsten und Antoinette, die gerade auf Heimaturlaub aus China zurückgekommen waren. Und derzeit das Problem haben, daß sie gar nicht kurzfristig wieder zurück zur Arbeit kämen, wenn es denn dringend wäre, da China derzeit jeden einzelnen Einreisenden konsequent erstmal unter Quarantäne stellt. Also hat ihre Schule den beiden bezahlten Zwangs-Urlaub aufs Auge gedrückt, bis die Corona-Sache irgendwie unter Kontrolle ist. Nuja, die beiden schienen nicht sonderlich betrübt darüber zu sein … :mrgreen:

Auf jeden Fall war es ein netter Abend, und da ich von meinem gebraaiten Filet noch die Hälfte übrig hatte, gab es die nächsten beiden Tage jeweils Roastbeef mit Kartoffelsalat zum Lunch.

Chili con Carne aus dem Wok

Freitag war dann der Tag, wo mir tatsächlich nach was Warmem zumute war, also zog ich los, um ein wenig  einzukaufen. Das Resultat war ein ziemlich gelungenes Chili con Carne mit Pitas, das dann auch noch für den Samstag ausreichte 🙂

 

Gleich auf die Einkaufsliste: Chili con Carne – Gewürz von Woolworth’s. In der Tat sehr „spicey“, so wie es sein soll 🙂

Sonntag

Was für ein Tag! Endlich mal was zu berichten, auch wenn nicht ganz so in dem Sinne, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aalso, das war so:

Nach einem netten Frühstück im Cockpit, kam mir angesichts des ruhigen Wetters der Gedanke, doch mal mit dem Dinghy nach TuziGazi zu segeln. Peter ist seit Mittwoch im Urlaub in Äthiopien, um mal wieder sein Visum verlängern zu lassen, hatte mir aber seinen Schlüssel dagelassen und ich hatte mich bereiterklärt, hin und wieder mal nach dem Rechten zu sehen. Also juckelte ich bei schlappen 6-8 kts aus Nordost hier los, dümpelte so den Kanal bis zum Hauptfahrwasser entlang, und stellte bei Erreichen desselben fest: Hmm. Hier ist doch ein wenig mehr Welle. Alles kein Thema, ich kam problemlos bis TuziGazi, habe Peters Leinen geprüft und gecheckt, ob sonst alles ok aussah, auf dem Steg eine geraucht, und mich auf den Rückweg gemacht.

Irgendwann auf halber Strecke, ich hatte gerade die Spitze von Naval-Island bei Shaky Rocks querab und war im Begriff „links abzubiegen“, um wieder in das Fahrwasser zum Yachtclub zu kommen, habe ich dann eine dieser „Hmm..“-Wellen etwas spät gesehen. Und prompt ging mein Dinghy auf Tauchstation. Ich sah’s kommen, konnte aber nicht mehr viel tun, also tunkte es die Nase unter, und nachdem die Welle durch war, stand der Kahn schlagartig halb voll Wasser. Was die Segeleigenschaften nicht unbedingt verbesserte. Die folgenden Wellen hatten relativ leichtes Spiel, das eh schon nicht sonderlich hohe Freibord zu überwinden, und nach kurzer Zeit, als es mir immerhin noch gelungen war, „um die Ecke zu biegen“ und ich den Strand querab hatte, entschloss ich mich, da anzulanden und das Boot da zu lenzen, bevor ich erst bis zum Bauchnabel im Wasser säße.

Gelb = Hinweg, Orange = Rückweg, X=Havarie 🙂

Blöde Idee, gaaanz blöde Idee! Was ich erst im letzten Moment erkennen konnte, war der Umstand, daß durch die Wellen (und den inzwischen auf Südost gedrehten Wind) sowas wie eine Brandungs-Zone enstanden war, mit ca. 80-100cm hohen, brechenden Wellen.

Das Ende vom Lied war: Ich kam zwar heil am Strand an, innerhalb von drei Minuten war der Kahn aber quergeschlagen und restlos vollgelaufen, kaum daß ich den eh schon halb getauchten Honda aus dem Boot geholt, und oberhalb der Flutlinie deponiert hatte. Mein einziges Schöpfwerkzeug war ein halbliter-Tupperbecher, und der Versuch, das Boot damit irgendwie zu lenzen, blieb relativ erfolglos. Zum Umdrehen war zuviel Wasser drin, und jede Welle die über das Boot schwappte, warf zusätzlich auch noch einen halben Eimer Sand mit rein.

Die Kühlbox, in der neben einem Liter Wasser und zwei Litern Apfelsaft auch Kamera, Handy, Zigaretten und noch ein bischen Kleinzeug eingetuppert waren, schwamm obenauf, und noch war nix verloren. Ich ärgerte mich zwar ein bischen, bei der Welle nicht aufgepaßt zu haben, fühlte mich aber sicher. Nur übernachten wollte ich auf Naval Island denn doch nicht. Die Halbinsel ist seit Monaten komplett für die Öffentlichkeit gesperrt, nachdem das Strandleben früher wohl öfter mal etwas ausgeartet war, somit war zufällige Hilfe über Land nicht zu erwarten. Und nachdem es auf ungefähr 20 kts auffrischte und die ersten Schaumkronen auf dem Wasser erschienen, ließ sich natürlich prompt auch sonst niemand von den Kleinseglern mehr blicken, die hier üblicherweise so rumtoben.

Nach kurzem Überlegen fing ich an, das Rigg zu demontieren, Ruder und Schwert zu ziehen und ebenfalls deutlich oberhalb der zu erwartenden Flutlinie zu deponieren. Wenigstens hatte ich insgesamt ungefähr 30m Seil dabei, und nachdem ich die zusammengetüddelt hatte, gelang es mir , das Boot an einem Baumstuken festzubinden, bevor es  erst noch weiter ab- und auf die Mole westlich treiben würde. Nachdem das soweit gesichert war, packte ich das Handy aus, und versuchte Jaques zu erreichen. Oder Kirsten. Oder wenigstens Morgan. Nachdem keiner von den dreien ranging, blieb als letzte verbliebene Option noch die Nummer des Clubs übrig. Und siehe da, nach dem zweiten Klingeln meldete sich Jackie, ihres Zeichen aktueller Commodore, persönlich.

Nachdem ich ihr die Situation erklärt hatte, kam umgehend ein „Ich schicke Dir ein Rescue-Boot mit zwei Leuten, die helfen Dir da weg.“

Ich hätte es ehrlich gesagt beruhigender gefunden, wenn sie mir drei Mann auf einem Pickup geschickt hätte, aber nun ja. Was nach zehn Minuten eintrudelte, war eines der Arbeitsboote des Clubs. Offene 5m-Nußschalen, 40PS, mit nicht nennenswert mehr Freibord als mein Dinghy.

Die beiden waren offenbar ein wenig übermotiviert, und anstatt erstmal in sicherem Abstand vom Ufer beizudrehen und die Lage zu sondieren (und dann ggf. meine 30m Tampen anzutüddeln und das Dinghy ganz sinnig vom Strand und der Brandung wegzuziehen), fühlten sie sich bemüßigt, mit Schmackes auf den Strand zu fahren.

Nach kurzer Debatte luden wir mein Zeug um, und dann ging es an den Versuch, mit dem Pram durch die Brandung wieder ins Wasser zu gelangen. Das ging dann zugegebenermaßen genau so aus, wie ich mir das ausgemalt hatte:

Innerhalb von Sekunden war auch dieser Kahn geflutet, meine Kühlbox mit dem Zeug drin polterte wild durch den Innenraum, meine Ruder drohten davon geschwemmt zu werden und ungefähr zwei Minuten nachdem wir irgendwie wieder an Land gestrandet waren, hing der jüngere der beiden am Handy, um professionelle Hilfe anzufordern.

Die kam dann auch, weitere 10 Minuten später, derweil wir zu dritt versuchten, die beiden Boote am abdriften auf die Steinmole zu hindern.

Sea Rescue ist ja eh unmittelbar neben dem Clubgelände stationiert, und nach ein paar Minuten kam ein Rib mit 2x150PS Außenbordern und vier Mann Besatzung angeschossen. Zwei Mann hüpften ins Wasser und schwammen an Land, und dann versuchten wir zu fünft (!), das volle Dinghy auf den Kopf zu drehen, um Sand und Wasser los zu werden: Nicht den Hauch einer Chance …

Also haben sie eine 50m-Trosse ausgebracht, am „Rettungsboot“ angetüddelt, und das dann erstmal ins Freiwasser geschleppt. Das Ding hat zwar keinerlei Lenzpumpen, ist aber wenigstens während der Fahrt selbstlenzend;  nach ein paar hundert Metern war dieses Problem dann immerhin  erledigt. Ich bin mit einem der beiden dann mit meinem ganzen Gerödel zurück zu Thelxinoe, während die anderen weiterhin versuchten, das Dinghy zu bergen.

Wie ich am Ende dieser ganzen Aktion, als sie mir das Dinghy freundlicherweise bis vor die Badeplattform lieferten erfuhr, ging das dann allerdings doch so aus, daß sechs Mann auf einem Pickup nach Naval-Island fuhren, das Ding irgendwie weitgehend geleert und anschließend einfach aufgeladen haben.

What a day …

Schadensbericht: Den Außenborder habe ich vorsorglich mal  äußerlich mit Süßwasser abgespritzt, und nach kurzem Zucken sprang er auch direkt an und lief durch. Der war ja auch nicht komplett untergetaucht, sondern nur „so ein bischen“, bis ich ihn an Land retten konnte.

Die hiesigen Tupper-Äquivalente sind für den Einsatz bei Wind und Welle nicht zu gebrauchen. Nach der Bolzerei in dem Arbeitsboot, war dann auch in der Dose mit Handy und Zigaretten hinreichend Salzwasser, und mein ungeliebtes J7 (ohnehin mit schon wieder kaputtem Display) stellt sich jetzt komplett tot.  

Meine kleine Lieblings-Lumix TZ-81 hat es ebenfalls hinter sich und macht nix mehr. Das war, mit über 8000 Bildern, definitiv mal eine vielgenutzte Kamera für meine Verhältnisse. Ich hatte ja schon länger mit dem Nachfolger TZ-96 geliebäugelt, diese Anschaffung werde ich dann wohl ein wenig vorziehen müssen.

Materialwert bei Neukauf: Um die 600,-€ für Handy und Kamera. Peter schuldet mir ein Essen! Mindestens 🙂

Nur gibt’s hierzulande angeblich (zumindest bei Vodacom) gar keine Dual-Sim-Handies. Muß mal sehen, wo wohl mein altes S3 und das iphone geblieben sind. Seit der Kabinenpinselei habe ich die nicht mehr gesehen…

Ansonsten sind die Verluste überschaubar. Auf der Leine hängen ungefähr 3000 Rand aus meinem Portemonnaie zum Trocknen, meine Kreditkarten sind inzwischen süßwassergespült und sollten wohl überlebt haben, und alles an Ausrüstung, Rudern und Segeln vom Dinghy ist wieder an Bord. Lediglich das eingepackte T-shirt ist bei der Aktion irgendwo verschollen.

Das einzige was mich jetzt wirklich ärgert: Ich hatte, nach dem die Kamera wohl schon während meiner „Strandung“ in der Kühlbox getaucht hatte und ausgefallen war, ein paar Fotos und Videos mit dem Handy gemacht. Blöderweise hat das Ding die aber wohl auf dem internen Speicher abgelegt, statt auf der SD-Karte. Und da ich vor Abfahrt auf die Schnelle keines der mindestens vier mitgenommenen, aber in irgend einer Kiste verstauten Unterwassergehäuse für die GoPros finden konnte, hatte ich auch drauf verzichtet, eine von denen ans Boot zu tackern. Also keine Drama-Bilder. Sorry 🙁

Also, um das hier nochmal ganz klar zu erwähnen: Solange ich kein neues (oder altes) Handy habe, bin ich weder per WhatsApp, noch telefonisch zu erreichen. Auf keiner der beiden Nummern!

Was also lernen wir aus diesem, etwas ungeplant verlaufenem, Sonntags-Abenteuer?

Eigentlich fühlte ich mich für diese „Extrem-Tour“ von gerade mal 4 Km länge innerhalb des Hafenbeckens gut vorbereitet. Das Boot war ok, ich hatte alles verzichtbare zurückgelassen, das unverzichtbare in einer ursprünglich mal dicht schließenden Plastikbox verstaut, die in eine per Reißverschluß zu verschließende stabile kleine Kühlbox gesteckt und diese im Dinghy festgezurrt, hatte Wasser und Saft für alle Eventualitäten dabei, war mit Sonnencreme eingeschmiert und hatte sogar eine von meinen Feststoffwesten unterm Sitz verstaut. 

Und scheitere dann daran, daß ich eine 60cm-Welle unterschätze, das Boot diese einfach unterschneidet und halb vollläuft. Gefolgt von der glatten Fehlentscheidung, an einem (normalerweise völlig harmlosen) idyllischen Sandstrand anlegen zu wollen, um das Boot wieder leer zu kriegen. Toll! Gaaanz toll!

Zu meiner Verteidigung sei gesagt, daß es in dem Moment, als ich die brechenden Wellen am Strand sah, eh zu spät gewesen wäre, noch abzudrehen und zu versuchen, mich mit dem halbvollen Boot von dieser „Leeküste“ freisegeln zu wollen. Östlich von diesem Strand kann man den Wellenbrecher/die Mole auf dem Bild erkennen, der noch um einiges weiter ins Wasser ragt, als der westliche. An dem Ding hätte ich es gegen den Wind auf keinen Fall vorbei geschafft. Dann doch lieber auf Sand stranden …

Also um derlei doch eher kostenintensive Ausfälle künftig zu vermeiden, werde ich vor dem nächsten Ausflug wohl doch nochmal in eine Weithalstonne investieren.

Naja, wenigstens ist für Simon der morgige Arbeitstag gerettet. Der kann ein wenig im Sand spielen 🙂

Sandkiste